Plattform für den fundierten Austausch zu Gewalt und Prävention

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3. Haltungstagung: Herausfordernder Umgang mit Medien

28 Januar 2026

Hintergründe, Haltungsfragen und Präventionsmöglichkeiten.

28 Januar 2026
09:00 - 17:00 Uhr
ZHAW Zürich, Toni-Areal

Programm

Liebe Freundinnen und Freunde des Hauses
Sehr geehrte Damen und Herren

Wir laden Sie herzlich zu unserer 3. Medien-Haltungstagung ein.
Rasanter technologischer Fortschritt, doch gefühlt ohne juristische oder ethische Rahmenbedingungen. Der Ruf nach Verboten wird immer lauter.

Es gilt, einen Zwischen-Stopp einzulegen.

Haltungen sind angesagt. Nicht hektische, aktivistische und populistische Bestrebungen.

Denken Sie mit uns mit und lassen Sie uns über den herausfordernden Umgang mit Medien diskutieren.

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr vor Ort in Zürich beträgt bis am 30. November 2025 CHF 290.-

Ab dem 1. Dezember 2025 beträgt die Tagungsgebühr CHF 330.-

Die Teilnahmegebühr im Livestream (nur Vorträge, keine Interaktion) CHF 180.-

Die Platzzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Rückerstattung des einbezahlten Betrags ist nicht möglich, es kann aber eine Ersatzperson benannt werden.

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“Save the Date”: Folge-Tagung Extremismus, Antisemitismus und die Schweiz

8 April 2026

Wie ist die Lage? Wie das gegenwärtige gesellschaftliche Klima, in dem Extremismus und Antisemitismus begünstigt werden?

8. April 2026
09:00 - 17:00 Uhr
ZHAW Zürich, Toni-Areal

Programm folgt

Wie steht es um die Schweiz in Bezug auf Extremismus und Radikalisierung? Und wo stehen wir hinsichtlich Antisemitismus? Diese Fragen beschäftigen uns seit unserer letzten SIFG-Tagung im Mai – und sie haben nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil.

Durch die Präventionsbrille geblickt, zeichnen die Entwicklungen der vergangenen Monate ein ambivalentes Bild: Während einzelne Kantone Sparmassnahmen in der Prävention planen, melden Behörden, Schulen und weitere Institutionen wieder vermehrt Fälle – und zunehmend Überforderung und Sorgen.

Der aktuelle Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes (2025) kommt derweil zu einer klaren Einschätzung: Die Terrorgefahr in der Schweiz bleibt erhöht. Besonders besorgniserregend ist die dschihadistische Online-Radikalisierung. Zudem bleiben gewaltbereite Szenen im links- und rechtsextremistischen Spektrum aktiv – mit erhöhtem Gewaltpotenzial und Anzeichen einer zunehmenden Online-Radikalisierung von Minderjährigen und jungen Erwachsenen.

Vor diesem Hintergrund haben zahlreiche kantonale und städtische Fachstellen ihre Bemühungen intensiviert. Denn während Radikalisierung vor wenigen Jahren in vielen Einrichtungen kaum mehr als relevantes Thema wahrgenommen wurde und Präventionsansätze auf Widerstand stiessen, ist der Bedarf an Unterstützung heute wieder deutlich anerkannt – und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gross.

Auf Bundesebene wurde inzwischen erstmals eine nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus verabschiedet. Kurz darauf folgte der Anschlag von Bondi in Sydney – geografisch weit entfernt, aber mit spürbaren Auswirkungen auf das Sicherheitsempfinden jüdischer Bürgerinnen und Bürger auch in der Schweiz.

Wie hängen diese Entwicklungen zusammen? Weshalb ist der gemeinsame Blick auf Extremismus und Antisemitismus an dieser Tagung für uns zentral? Wir freuen uns auf die Einordnung durch unsere hochkarätigen Referentinnen und Referenten und auf Ihre Teilnahme an der Vernetzung sowie an der vertieften Diskussion von Handlungsstrategien und Lösungsansätzen.

Anmeldung

Informationen folgen

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16. Schweizer Kinder- und Jugendgewalttagung

20 Mai 2026

Was wirkt in der Gewaltprävention?

20. Mai 2026
09:00 - 17:00 Uhr
ZHAW Zürich, Toni-Areal

Programm

Was wirkt in der Gewaltprävention?

Die 16. Ausgabe der bisherigen Jugendgewalttagung präsentiert sich mit einem neuen Namen und einem weiterentwickelten Konzept. Mit dem Fokus: „Was wirkt in der Gewaltprävention?“ rückt die Tagung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Praxisansätze in den Mittelpunkt – angepasst an die veränderten gesellschaftlichen Realitäten: Gewaltphänomene betreffen heute zunehmend jüngere Altersgruppen.

Eröffnet wird die Tagung von Prof. Dr. Manuel Eisner, dem international renommierten Experten auf dem Gebiet der Gewaltforschung und Prävention. Seine Einordnung aktueller Wirkfaktoren setzt den inhaltlichen Rahmen für die Tagung.

Neben dem neuen Namen bringt die diesjährige Fachtagung weitere Neuerungen mit sich:

Ein neues Datum mit grösserem Abstand zu den Sommerferien, eine überarbeitete Programmstruktur sowie der Verzicht auf Vertiefungsangebote am Nachmittag. Stattdessen bieten konkrete Praxisbeispiele und Informationstische in den Pausen Raum für Austausch, Vernetzung und den direkten Transfer in den Berufsalltag.

Es bleibt auch viel Bewährtes: Die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis, ein musikalischer Auftakt sowie der vertraute Veranstaltungsort in den Räumlichkeiten der ZHAW im Toni-Areal in Zürich und die Möglichkeit sich mit spannenden Menschen auszutauschen und zu vernetzen.

Die Fachtagung richtet sich an Fachpersonen aus Prävention, Bildung, Sozialer Arbeit, Justiz, Verwaltung und Forschung – sowie an alle, die sich für wirksame Gewaltprävention und Intervention interessieren.

Ausführliches Programm folgt demnächst!

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr vor Ort in Zürich beträgt bis am 28. Februar 2026 CHF 310.-

Ab dem 1. März 2025 beträgt die Tagungsgebühr CHF 360.-

Die Teilnahmegebühr im Livestream CHF 250.-

Die Platzzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Rückerstattung des einbezahlten Betrags ist nicht möglich, es kann aber eine Ersatzperson benannt werden.

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Archiv

  • 24 September 2025

    Diese Tagung widmete sich der Frage, was Fachpersonen im schulischen Umfeld wissen müssen und konkret tun können, wenn Kinder sich anvertrauen oder wenn Hinweise auf häusliche Gewalt bestehen. Dabei kommen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praxisnahe Perspektiven zum Tragen: aus der Praxis für die Praxis.

  • 16 September 2025

    Herausforderungen für Beratungsstellen und Frauenhäuser

  • 02 Juli 2025

    Hintergründe, die gegenwärtige Lage und eine Standortbestimmung.

  • 07 Mai 2025

    Tektonische geopolitische Machtverschiebungen auf globaler Weltbühne haben sichtbare und weitreichende Konsequenzen für Europa und unser Miteinander. Wir befinden uns in einer hoch polarisierten gesellschaftspolitischen Zeit. Und nach dem 7. Oktober 2023 mitten in einer neuen Radikalisierungswelle mit neuen Erscheinungsformen extremistischer Netzwerke und einem neuen Hoch an antisemitischen Vorfällen. Etwas scheint irreparabel verrückt zu sein. An der Tagung sprechen wir über diese sich gegenwärtig überschlagenden Ereignisse. Und die Implikationen für die Schweiz.

  • 31. Oktober 2024

    Schulabsentismus aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Eine Veranstaltung mit wissenschaftlichen und praktischen Beiträgen.

    Referent:innen: Dirk Baier, Dr. Heinrich Ricking, eine ehemalige Schülerin und ihre Eltern, Stephan Kälin, Irène Fontanilles, Maria Teresa Diez Grieser, Simone Huziker

  • 29 Januar 2024

    Hintergründe, Haltungsfragen, Zusammenarbeit und Präventionsmöglichkeiten in Bezug auf Opfer von Gewalt: eine multiperspektivische Sichtweise

    Referent:innen: Mike Mottl, Manuel Bertschi, Corinne Kauf, Marc Schmid, Betroffene und Manuel Stadtmann, Peter Rüegger, Dirk Baier

  • 2 November 2022

    Referent:innen: Stephan Hoffmann, Peter Rüegger, Zsolt Fonyad, Silvia Kocabiyikyan, Marko Kovic, Simone Hunziker, Philipp Horn